Großes Interesse an Segensfeiern für Babys und werdende Eltern

Über die Erfahrungen und Perspektiven rund um Segensfeiern für werdende Eltern und Familien mit Neugeborenen diskutierten am Mittwoch in Essen Fachleute aus ganz Deutschland auf einem ökumenischen Fachtag. Ruhrbistum baut Angebot an Segensfeiern aus.

Eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind bei jungen Familien mit Freude, aber auch oft mit Sorgen und Ängsten verbunden. Diese Situation ernst zu nehmen und die Unterstützung der Kirche zu zeigen, ist das Anliegen der Segensfeiern für werdende Eltern und Familien mit Neugeborenen – ein Zukunftsbildprojekt des Bistums Essen. 

Über den großen Erfolg dieser Segensfeiern haben am Mittwoch, 7. März, gut 70 Fachleute aus ganz Deutschland im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus diskutiert. Die ökumenische Fachtagung des Zukunftsbildprojektes „Segensfeiern für Neugeborene“ und der Evangelischen Kirche in Essen interessierte bundesweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielfältigen Bereichen wie Seelsorge, Familienbildung oder Geburtshilfe.

Großes Interesse an Erwartungen kirchenferner Menschen

In insgesamt sechs Workshops konnten die Teilnehmer sich über praktische Hilfen für ihre haupt- und ehrenamtliche Arbeit mit jungen Familien austauschen. Besonders beliebt waren die Arbeitskreise zu ökumenischen Segensfeiern sowie zu Erwartungen und Befürchtungen von Menschen, die der Kirche eher fern stehen.

Ergänzt wurde der Fachtag durch zwei Vorträge der Freiburger Soziologin Ina Schmied-Knittel und des Theologen und Liturgiewissenschaftlers Stephan Winter von der Kapuziner-Hochschule in Münster. Winter thematisierte unter Anderem das Verhältnis von Segensfeiern und Taufe – eine Diskussion, die auch die Zukunftsbildgruppe des Bistums beschäftigt. Eine mögliche Verwechslungsgefahr mit der Taufe spielt jedoch nach den Erfahrungen der Projektgruppe für die Familien selbst kaum eine Rolle. Vielmehr kommen zu den Segnungen sowohl Familien, die lange keinen Kontakt zur Kirche hatten, als auch Eltern, die ihre Kinder auch taufen lassen wollen.

Ökumenische Arbeitshilfen für eigene Segensfeiern

Vorgestellt wurden auf dem Fachtag außerdem zwei ökumenische Arbeitshilfen, die seit März für 6,90 Euro im Buchhandel erhältlich sind: „Über das Wunder des Lebens staunen – Segensfeiern für werdende Mütter und Väter“ und „Willkommen im Leben – Segensfeiern für Neugeborene“. Gedacht sind die Fachbücher für Haupt- und Ehrenamtliche, die für junge Familien diese Form der Segensfeiern anbieten wollen.

Renate Holze, Familienreferentin des Bistums Essen und Leiterin des Zukunftsbildprojektes für junge Familien, strebt eine Fortsetzung der Segensfeiern an. „Wegen der großen Nachfrage wird es ab Herbst zusätzlicheOrte für Segensfeiern geben“, sagt sie. Aktuell gibt es das Angebot in Bochum, Bottrop, Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und Wattenscheid. Vom 20. bis 22. April informieren das Bistum Essen und der evangelische Kirchenkreis zudem auf der Essener Messe Babywelt über die Segensfeiern.

Segensfeiern für junge Familien im März und April

Zur nächsten Segensfeier für Neugeborene laden katholische und evangelische Kirche am Sonntag, 11. März, um 15 Uhr in der Essener Heilig-Geist-Kirche, Meybuschhof 9, ein. An diesem Tag können junge Eltern ihr Kind auch um 15.30 Uhr im Bochumer St. Elisabeth-Hospital, Bleichstraße 15, segnen lassen. Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Seite "Segen für Babys".

Werdende Mütter und Väter können die nächste Segensfeier am Donnerstag, 5. April, um 18.30 Uhr in der Kapelle des Bochumer Augusta-Krankenhauses, Bergstraße 26, erleben. Weitere Informationen und Termine gibt es hier.

Referat Familie und Alleinerziehende

Renate Holze

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